Allgemeine Geschäftsbedingungen (B2B) für ReportMind
Stand: 23. Februar 2026
1. Anbieter und Geltungsbereich
Diese AGB gelten für die Nutzung der SaaS-Anwendung ReportMind durch Unternehmerinnen und Unternehmer im Sinne von § 14 BGB sowie durch Freiberuflerinnen und Freiberufler (nachfolgend Kundin/Kunde).
Anbieter ist:
ReportMind GbR
Sophienstr. 15c
48145 Münster
E-Mail: hello@seitenwert.de
2. Vertragsgegenstand
ReportMind ist ein cloudbasierter Schreib- und Strukturierungsassistent für Berichte. Der Dienst stellt Werkzeuge für Erfassung, Bearbeitung und KI-gestützte Textvorschläge bereit. Ein bestimmter wirtschaftlicher oder fachlicher Erfolg ist nicht geschuldet.
3. Registrierung und Kundenkonto
Die Nutzung setzt ein Nutzerkonto voraus. Zugangsdaten sind vertraulich zu behandeln und vor dem Zugriff Dritter zu schützen. Die Kundin/der Kunde ist für alle Aktivitäten im eigenen Konto verantwortlich, sofern diese dem eigenen Verantwortungsbereich zuzurechnen sind.
4. Leistungen, Verfügbarkeit und Weiterentwicklung
Der Anbieter bemüht sich um eine hohe Verfügbarkeit des Dienstes. Nicht ausgeschlossen sind Wartungsfenster, sicherheitsbedingte Unterbrechungen oder störungsbedingte Ausfälle. Der Anbieter darf Funktionen unter Berücksichtigung berechtigter Interessen der Kundschaft weiterentwickeln und anpassen.
5. KI-generierte Inhalte
KI-generierte Inhalte sind Vorschläge und Entwürfe. Eine rechtliche, fachliche, therapeutische oder sonstige abschließende Prüfung durch die Kundin/den Kunden bleibt zwingend erforderlich. Der Anbieter schuldet keine inhaltliche Richtigkeit, Vollständigkeit oder Verwendbarkeit im Einzelfall.
6. Pflichten der Kundin/des Kunden
Die Kundin/der Kunde nutzt den Dienst nur im Einklang mit geltendem Recht und diesen AGB. Es dürfen keine rechtswidrigen Inhalte verarbeitet werden.
Bei der Nutzung im Gesundheitskontext sind Daten sparsam und möglichst anonymisiert/pseudonymisiert einzugeben. Die Kundin/der Kunde bleibt für die datenschutzkonforme Dateneingabe und -verarbeitung verantwortlich.
7. Datenschutz und Gesundheitsdaten (Art. 9 DSGVO)
Soweit der Anbieter personenbezogene Daten im Auftrag verarbeitet, schließen die Parteien einen Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV) gemäß Art. 28 DSGVO. Die Kundin/der Kunde bleibt datenschutzrechtlich Verantwortliche/Verantwortlicher, sofern nicht im Einzelfall anders vereinbart.
Die Verarbeitung besonderer Kategorien personenbezogener Daten (insbesondere Gesundheitsdaten) setzt zusätzlich zu Art. 6 DSGVO eine einschlägige Rechtsgrundlage nach Art. 9 Abs. 2 DSGVO voraus, die von der Kundin/vom Kunden sicherzustellen ist.
8. Vergütung und Zahlungsabwicklung
Es gelten die bei Buchung ausgewiesenen Preise. Die Zahlungsabwicklung kann über Stripe erfolgen. Sofern nichts anderes vereinbart ist, sind Entgelte im Voraus für den jeweiligen Abrechnungszeitraum fällig.
9. Laufzeit und Kündigung
Bei Abonnementmodellen verlängert sich die Laufzeit jeweils um den gebuchten Abrechnungszeitraum, sofern nicht fristgerecht gekündigt wird. Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt.
10. Nutzungsrechte an Inhalten
Die Rechte an von der Kundin/vom Kunden eingegebenen Inhalten verbleiben bei der Kundin/beim Kunden. Für die Vertragsdurchführung räumt die Kundin/der Kunde dem Anbieter die erforderlichen Nutzungsrechte ein.
11. Vertraulichkeit
Beide Parteien behandeln vertrauliche Informationen der jeweils anderen Partei vertraulich und verwenden diese nur zur Vertragsdurchführung. Gesetzliche Offenlegungspflichten bleiben unberührt.
12. Haftung
Der Anbieter haftet unbeschränkt bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit sowie bei schuldhafter Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit. Bei leicht fahrlässiger Verletzung wesentlicher Vertragspflichten ist die Haftung auf den vertragstypisch vorhersehbaren Schaden begrenzt.
Eine weitergehende Haftung ist ausgeschlossen. Die Haftung nach dem Produkthaftungsgesetz bleibt unberührt.
13. Freistellung
Die Kundin/der Kunde stellt den Anbieter von Ansprüchen Dritter frei, die auf einer rechtswidrigen oder vertragswidrigen Nutzung des Dienstes durch die Kundin/den Kunden beruhen.
14. Änderungen dieser AGB
Der Anbieter kann diese AGB mit Wirkung für die Zukunft ändern, sofern sachliche Gründe vorliegen (z. B. Rechtsänderungen, Sicherheitsanforderungen, Leistungsweiterentwicklungen) und die Änderung für die Kundin/den Kunden zumutbar ist.
15. Schlussbestimmungen
Es gilt deutsches Recht unter Ausschluss des UN-Kaufrechts. Gerichtsstand ist, soweit gesetzlich zulässig, der Sitz des Anbieters.